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Strommärkte: Prinzip

Aktualisiert: 25. Jan. 2021

Strom wird über die Börse gehandelt. Deren Zweck ist es das physische Gleichgewicht, die Ausgewogenheit in den Stromnetzen auch kommerziell abzubilden und für jede Viertelstunde einen Preis zu finden: Das heißt viertelstundenscharf werden Erzeugung und Verbrauch über die Börse ausgeglichen. Hierfür stehen der kurzfristige Spotmarkt und der langfristige Terminmarkt zur Verfügung, die sich überlagern. Gehandelt werden am Strommarkt immer nur Prognosen: denn 5 Minuten vor Erfüllung schließt sich das Handelsfenster. Die tatsächliche Erzeugung, kann also - und wird mit großer Sicherheit - von der letzten Prognose abweichen. Die hierdurch entstehenden kleineren Abweichungen werden über den Ausgleichsenergiemarkt seitens der Netzbetreiber ausgeglichen. Neben der Börse besteht auch die Möglichkeit des Stromhandels über bilaterale Vereinbarungen zwischen Erzeuger und Verbraucher mittels individuellen Stromhandelsverträgen.


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